D4 Remanufacturing
Schadensanalyse an Resonator- und Umlenkspiegeln
Ein beschädigter Spiegel ist meist ein Symptom. Wer nur den Spiegel tauscht, tauscht bald wieder. Wir analysieren das Schadensbild und beseitigen die Ursache.
Was Schadensbilder verraten
- Verschmutzung
- Schwarze Verfärbung oder weißlicher Belag deuten auf Wasseraustritt an der Halterung oder Feuchtigkeit im Spülgas. Ungeeignete Reinigungsmittel (Papiertücher, Aceton, Ethanol) verkürzen die Lebensdauer der Beschichtung.
- Handhabung
- Unsachgemäßer Umgang mit Teilen der Vakuumkammer – Entladungsrohre, Spiegel – beschädigt Bauteile.
- Wartungsintervall
- Wird die Reinigung alle 3.000 bis 4.000 Stunden ausgelassen, bleiben dauerhafte Rückstände auf den internen Spiegeln.
- Justage
- Nicht paralleler Strahl trifft den Linsenhalter, Strahlmarke nicht zentriert, Spiegel falsch justiert.
- Strahlmode
- Eine gestörte Mode bündelt Energie auf einer kleinen Fläche und kann den Spiegel zerstören – meist durch Fehljustage oder Kühlprobleme der Strahlführung.
Aufbereitung
Neben der Analyse reinigen wir Entladungsrohre regelmäßig mit einem eigenen Verfahren. Das verhindert weitere Schäden an den Spiegeln und erhält die Strahlqualität. Die Kosteneinsparung gegenüber Neuteilen weisen wir je Auftrag nach.
Weitere Baugruppen
- D3
Adaptive Optik
Aufbereitung verschmutzter AO-Spiegel.
- D1
Turbogebläse
Öl im Gasweg vermeiden.
